Gfäll-Hexen Simonswald e.V.
Gfäll-Hexen Simonswald e.V.

Entstehung

 

Die Gründung der Gfäll-Hexen Simonswald e.V.

 

Am 16.04.2011 haben sich im Gasthaus Ratsstüble in Haslach-Simonswald 20 Fasnetsbegeisterte getroffen, um eine neue Narrenzunft zu gründen.

 

Man wollte sich für die Suche einer Gestalt in der Simonswälder Sagenwelt zusammenfinden. Da stieß man auf die Sage „Die Jagdhunde der Gfällrote“ und war gleich begeistert davon. Es handelt sich in der Sage um eine Alte Wilderin der man Hexenfähigkeiten zusprach und mit ihren Jagdhunden in den Wäldern von Haslachsimonswald wilderte.

 

Als Zunftname wurde Gfäll-Hexen Simonswald e.V. gewählt.

 

Nun ging es ans Eingemachte, man musste einen Schnitzer finden,den man in Klaus-Dieter Kienzler auch fand. Er machte eine Skizze für uns und alle waren sofort begeistert. Die Maske zeigt zum einen Teil eine alte Frau, zum anderen aber durch die gefletschenden Zähne und die heraushängende Zunge der Jagdhunde.

 

Jetzt hatte man zwar eine Maske, aber man brauchte noch ein passendes Häs. Bei den Farben war man sich sofort einig und wählte schwarz-rot.

Man wählte ein rotes Kopftuch mit schwarzen Fransen, einen roten Schurz und ein schwarzes Kleid. Im Oberteil wollte man die alte Wilderin mit einbringen und hat somit eine alte Bauernjacke gewählt. Natürlich dürfen bei einer Hexe die Strohschuhe und der Besen nicht fehlen.

An der Maske wurden noch schwarze Rosshaare angebracht.

 

Bei der Versammlung wurde wie folgt die Gründungsvorstandschaft gewählt:

 

Oberzunftmeister: Alexander Mutter

Zunftmeister: Sandra Clementi

Kassiererin: Sabrina Steinbrenner

Häswart: Natalie Mutter

Schriftführer: Nicole Göppert

Beisitzer: Michael Schindler

Beisitzer: Daniel Schindler

 

Nun ging es daran sich bekannt zu machen und Termine für die kommende Fasnet zu bekommen. Dies geschah schnell und man hatte etliche Einladungen aus Nah und Fern im Posteingang.

So kann man sich auf die kommenden Jahre freuen, kräftig loslegen und die Straßen und Hallen unsicher machen! 

 

 

Die Sage der Gfällrote

Die Jagdhunde der Gfällhexe

 

Die Jagdhunde der Gfällhexe, die in den Wäldern des Brends geistern, waren zwar nicht wie ihre Herrin gegen Kugeln gefeit, sie konnten auch nicht in Baumstümpfe oder Wurzbosen verwandelt werden, wie die Gfällhexe es immer tat, wenn ihr die Jäger auf den Fersen waren. Getötet werden konnten die Jagdhunde aber auch nicht. Als die Jäger die Hunde der Gfällhexe eines Tages erwischten, hängten sie die Jagdhunde an einer Tanne auf, in der Annahme, ihre Herrin werde schon kommen und sie holen. Drei Tage haben die Jäger dort auf die Hexe gelauert und erst als die Hunde, die inzwischen eingegangen waren, zu stinken anfingen, gingen sie weg. Da ist die Gfällhexe gekommen und hat ihre Hunde von der Tanne abgeschnitten und sie sind wieder lebendig gewesen. Man hat sie gleich darauf wieder miteinander wildern gesehen.

 


 

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